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Wir machen einen Film!

erstellt von Birgit Primig zuletzt verändert: 21.11.2011 12:52

An einem November-Sonntag versammelten sich 13 Kids, 17 Hunde, viele helfende Erwachsene und eine Filmcrew in Michelhausen. "Juniorhandling - so geht's" wurde gedreht.

Wir machen einen Film!

Der Kreis beim Filmdreh

Im Hinblick auf die Welthundeausstellung in Salzburg im Mai 2012 wollen die JHA möglichst vielen JuniorInnen zeigen, wie in Österreich Juniorhandling funktioniert. Die "einfachste" Möglichkeit: ein Film.

Einige große Herausforderungen

Wenn der Film international verstanden werden soll, dann darf keine Sprache vorkommen. Viele Stunden lang wurde am Drehbuch getüftelt. Was ist wichtig? Wo braucht es "Close Ups", also Nahaufnahmen von Details? Was muss mit animierter Grafik zusätzlich erklärt werden?

Der Film muss sich an den Sehgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen orientieren. Die MTV-Generation ist an rasend schnelle Schnitte gewöhnt. Gleichzeitig sollen aber die älteren jungen Hundefreunde nicht überfordert werden. Also doch lange Einstellungen. Nicht zuletzt soll es ein "Lehrfilm" und kein Musikvideo werden. Zwischen diesen unterschiedlichen Anforderungen heißt es die Balance zu halten.

Auch logistisch war der Dreh spannend. Ein Drehort musste gefunden werden - wetterunabhängig, mit vernünftigem Boden, hoch genug für technische Aufbauten. Kinder, Hunde, Leihhunde-BesitzerInnen: alle an einem Tag an einen Ort bringen. Catering für mehr als 30 Personen organisieren. Und das alles mit einem Minimalbudget aus dem Verein, der Unterstützung von Royal Canin und privaten Mitteln einiger Vorstandsmitglieder.

Die letzte Herausforderung betraf die Filmcrew: Kinder und Hunde. Beides für sich allein schon "schwierig". Aber unsere Kids haben bewiesen: Manchmal ist auch die Kombination überhaupt kein Problem!

Hochkonzentrierte Jung-Profis

Schon nach der allerersten Einstellung war dem Filmteam klar: Das wird nicht schwierig. Alle zwölf JuniorInnen haben extrem konzentriert gearbeitet und die zwei Kamermänner wie gewünscht komplett ignoriert. Sie haben gezeigt, wie gut sie alle auch mit Spannung umgehen können. Nervosität war nur manchmal ganz kurz auch sichtbar.

"Alles horcht auf Burkhard" war die Devise zum Tag. Was Regisseur Burkhard Stanzer (Life TV) sagte, war sozusagen Gesetz. Jede Szene wurde mehrfach gedreht, die Kameramänner wechselten immer wieder die Perspektive. "Noch einmal" war der am meisten gehörte Satz. 

Gedreht wurden alle Figuren jeweils mit wechselnden Kindern und Hunden. Der Film soll zeigen, dass Juniorhandling mit "jeder" Rasse und in jeder Altersstufe gleich gut funktioniert.

Zwischendurch wurde die Halle verlassen. Auf den Wiesen der Umgebung wurden die kurzen "Abschiedsszenen" gedreht. Sie sollen zeigen, dass die Hunde nicht nur "Objekte" für den Wettbewerb, sondern Lebenspartner für die Kinder sind.

Parallele Hühnerbraterei

Der Filmdreh wäre ohne viele freiwillige HelferInnen kaum möglich gewesen. Karin Müller ist mit Großküchen-Ausstattung angereist und hat für alle Mittagessen gekocht. Manuela, Maggie, Peter und viele mehr haben Kartoffeln geschält und Tische und Stühle vorbereitet. Einige der Kids haben mitgeholfen, die Halle vorzubereiten und später wieder aufzuräumen. Brigitte Zenz, Ruth Ried und Sylvia Linder-Ray sind extra angereist, um weitere Hunde zur Verfügung zu stellen. Allen ein herzliches Danke!

Auch Georg Spitzer war einmal mehr im Einsatz: ein Ausschnitt seiner Foto-Dokumentation ist in den Erinnerungen zu sehen.

Der Weg zur Fertigstellung

Bis Schnitt und Grafik fertig sind, wird es noch ein wenig dauern. Parallel wird am Cover der DVD gearbeitet. Der fertige Film sollte bis Weihnachten erhältlich sein.


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