Regeln verändert
Bei einem Treffen mit Juniorhandling-VertreterInnen aus Deutschland und Slowenien wurde ein erster Schritt gesetzt, um mittefristig europaweit einheitliche Regelungen zu schaffen. Einige Regeln musste auch Österreich ändern.
Bei Bewerben im Ausland scheitern JuniorhandlerInnen oft an Details. Auf Initiative der Jungen Hundefreunde wurde im Frühjahr eine europäische Vernetzung der Vereine und zuständigen Personen initiiert. Mittelfristig sollte Juniorhandling möglichst überall nach denselben Regeln bewertet werden.
Nach einem ersten Vernetzungstreffen wurden einige Details für Österreich verändert oder neu beschrieben.Alle Änderungen sind bereits bei der Beschreibung der einzelnen Figuren eingearbeitet.
Die Änderungen und Ergänzungen zusammen gefasst:
Nach einem ersten Vernetzungstreffen wurden einige Details für Österreich verändert oder neu beschrieben.Alle Änderungen sind bereits bei der Beschreibung der einzelnen Figuren eingearbeitet.
Die Änderungen und Ergänzungen zusammen gefasst:
- Zwischen den Hunden und vom Ringrand muss ein Mindestabstand von 1 Meter eingehalten werden.
- Bei der Präsentation im Stand sollte der Kof des Hundes immer beim rechten Arm sein. Die Präsentation zur linken Seite ist zulässig, wenn das den flüssigen Bewegungsablauf erleichtert.
- Die Knie dürfen den Boden nicht berühren.
- Eine Korrektur der Standposition des Hundes ist grundsätzlich von unten, niemals über den Hund gebeugt durchzuführen.
- Der Hund darf niemals an der Leine und/oder an der Rute hochgehoben werden.
- Die Leine wird bei allen Rassen immer knapp oberhalb des Hundenackens gehalten. Sie wird niemals über den eigenen Hals gehängt oder über die Schulter des Hundes gelegt.
- Überholen eines langsameren Hundes ist nur auf ausdrückliche Anweisung der Richterin / des Richters gestattet.
- Alle Figuren sind grundsätzlich nach links zu führen, sofern die Richterin / der Richter nicht eine "gespiegelte" oder "verkehrte" Figur verlangt oder anzeigt.
- Der Achter wird im Bewerb nicht verlangt.
- Standortwechsel der Richterin / des Richters bei parallel gelaufener Figur: Jener Juniorhandler, der auf der Seite der Richterin / des Richters läuft, startet später und wechselt die Seite. Damit wird die goldene Regel eingehalten und der zweite Hund nicht verdeckt.
- Bei einer Wende ist der Handwechsel nicht gleichzeitig, sondern unmittelbar darauf durchzuführen. Damit soll gewährleistet werden, dass die Leine während der Wende sicher gehalten werden kann.
- Zur Motivation des Hundes ist "sprechen" zulässig, jegliche "Geräusche" (zischen, schnalzen,...) sind unerwünscht.
- Leckerlis zur Motivation sind grundsätzlich nicht zulässig.
- Gebisskontrolle: Es sind immer alle drei Seiten des Gebisses zu präsentieren. Weder die Nase noch die Augen des Hundes dürfen dabei zugehalten werden.