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Auf der Suche nach Schatten

erstellt von Birgit Primig zuletzt verändert: 13.07.2010 11:20

Vom 9. bis 11. Juli 2010 fand das fünfte Sommercamp der Jungen Hundefreunde statt. Neben 14 JuniorInnen trainierten erstmals auch 11 SeniorInnen die perfekte Präsentation ihrer Hunde. Die hochsommerlichen Temperaturen konnten die beste Laune aller Zwei- und Vierbeiner nicht beeinträchtigen.

"Ach, wir dürfen auch?"

Gleich nach dem ersten überaus höflichen Enten-Smalltalk zur allgemeinen Vorstellung wurden die Trainingsgruppen in "Anfänger", "Fast-Profis" und "Profis" eingeteilt. Zum Erstaunen und zur großen Freude einiger Eltern konnten auch sie zwischen Urlaub und Training wählen. Andere SeniorInnen hatten sich ja ohne eigene Kinder zum Camp angemeldet.
Noch erstaunter waren die Erwachsenen, als sie dann selbstverständlich auch an den Spielen teilnehmen "mussten". Beim Schlangenhäutungswettkampf, dem Raupenwettrennen und dem Zirkus-Casting waren sie begeistert dabei, bloss die Welpenrettung überließen sie allein der jüngeren Generation.

Die Videokamera macht nervös

Nach den ersten Trainingseinheiten wurden alle einzeln vor die Kamera gebeten. "Darf ich nochmal anfangen?" - "Ich hab meinen Fehler in derselben Sekunde gespürt!" - "Es ist einfach viel zu heiß...". Obwohl die Technik am Abend versagt hat, versammelten sich alle gespannt zur Analyse. Für das letzte Training am Sonntag Morgen wußten alle, woran sie noch arbeiten konnten.

Erste und eineinhalbte Plätze

Das große Finale des Camps war wie immer das Abschlussturnier. Richter Heinz Watschinger verlangte von allen Doppelfiguren und erläuterte detailliert, was er gesehen hatte. Bei den JuniorInnen schlug Katrin Katzbauer Maxi Mayer. Für alle anderen gab's eineinhalbte Plätze und einen Pokal.
Auch die SeniorInnen wurden gefordert. Heinz Watschinger wurde Co-Trainer Andreas Katzbauer zur Seite gestellt, der sich als äußerst kritisch erwies. Es siegte Andrea Pelz vor Andrea Haider. Die zweitplatzierte bekam einen Plüschpokal, damit sie in der Nacht besser vom Sieg träumen kann. Ein spezieller Sumsi-Preis ging an Heiko Steger: Der größte schaffte es am besten, sich neben seinem Hund auf Kindergröße zu schrumpfen.

Was können Trainerinnen wirklich?

Nach dem großen Gruppenfoto trat Katrin Katzbauer vor alle und forderte ein Spezialturnier zwischen den Trainerinnen. Sie sollten mit den schwierigsten Hunden zeigen, was sie selbst können. Die spätere Siegerin Elfie Heidecker musste einen Zeitlupen-Mastiff nicht nur in Bewegung versetzen, sondern auch noch einen Achter laufen. Uschi Eisner wurde von ihrem höchst unwilligen Jung-Zwergschnauzer angepinkelt. Birgit Primigs tempermantvoller Boxer befreite sich kurzfristig vom Halsband. Die beiden mussten ein paralleles L zeigen.

Langsame Auflösung

Wirklich gerne aufgebrochen ist offenbar niemand. Nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen dauerte es noch bis zum mittleren Nachmittag, bis alle abgefahren waren. Auf den Heimreisen gingen die Diskussionen über die Erlebnisse und das Erlernte weiter - von einem Auto zum anderen über Handy. Das Fazit: Es war ein äußerst harmonisches, sehr lustiges und lehrreiches Wochenende. Die "neuen" Kids und die Mädchen aus Deutschland konnten Freundschaften schließen, die ersten Verabredungen für die nächsten Bewerbe wurde bereits vor Ort getroffen.

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