Pressetext Royal Canin
Der aktuelle Tiernahrungsmarkt in Österreich.
Polarisierung des
Marktes
Ähnlich zu anderen Märkten schreitet auch im Tiernahrungssegment die Polarisierung fort. Auf der einen Seite die qualitätsorientierten, ernährungsbewußten Tierhalter (decken den Bedarf großteils mit Trockenfutter im Superpremiumsegment im Fachhandel) und auf der anderen Seite die preisorientierten Käufer (Feuchtnahrung im Supermarkt bzw Hard Discount).
Antriebsfeder für diese Polarisierung ist einerseits die Spezialisierung und der Trend zu immer höheren Qualitäten bei Superpremiumprodukten (Stichworte: maßgeschneiderte Ernährungskonzepte nach Alter/Größe als auch neuerdings rassespezifische Ernährungsmodelle) und andererseits der große Preisdruck der Eigenmarken im Lebensmitteleinzelhandel und Hard Discount. Royal Canin ist als Qualitätsanbieter auch Innovationsführer und treibt mit seinen modernen, wissenschaftlichen Ernährungsansätzen die Qualitätsspirale nach oben hin an.
Trend zu Trockennahrung
Parallel dazu ist ein signifkanter Trend von Feucht- zu Trockennahrung zu beobachten. Trockennahrung entspricht den wachsenden Qualitätsansprüchen der Tierhalter und ist in der Anwendung praktischer und einfacher (Schlagwort „Convenience“). Zeichen für diesen Trend sind die wachsenden Marktanteile der Trockenfutteranbieter, auf die auch die großen Einzelhandelsketten reagier(t)en. Die letzten Eigenmarken-Produktlaunches bei Tiernahrung im Hard Discount betrafen ebenso das Trocken-Sortiment.
Die Rolle des Hundes in der Gesellschaft
Zunehmend wird der Hund als Teil der Familie betrachtet. Die Änderung des Rollenbildes hat auch mit der Urbanisierung der Bevölkerung zu tun: früher diente der Hund als Bewacher des Hofes oder als Jagdgehilfe, heute ist er Familienmitglied sowie Gefährte in der Freizeit und ist Ausdruck des individuellen Life Styles. Die steigende Bereitschaft, für den Hund „tiefer in die Börse“ zu greifen und die Beschäftigung mit den Ernährungsansprüchen unserer Vierbeiner prägen den Markt und sind Ursache für den Trend zu hochwertiger Qualitätsnahrung.
Bedingt durch die Urbanisierung ist ein Trend zu kleineren, für die Stadt besser geeignete Hunderassen zu beobachten. Die Hundepopulation (etwa 700.000, wobei die Dunkelziffer der nicht angemeldeten Tiere nur sehr ungenau geschätzt werden kann) ist leicht ansteigend, allerdings mit dem erwähnten Trend zu kleinwüchsigen Rassen.
Die Charakteristika des Marktes
Bedingt durch die erwähnten Trends (fortschreitende Urbanisierung der Bevölkerung) verliert der „geheime Marktführer“ Fleisch bzw Tisch-/Küchenreste generell zu Gunsten industriell gefertigter Tiernahrung. Selbst bei nur leicht wachsender Hundeanzahl und dem Trend zu kleinen Tieren (das bedingt eine Stagnation des Kalorienbedarfes der österreichischen Hundepopulation) wächst daher der Markt für gefertigtes Tierfutter. Das Muskelspiel zwischen dem Fachhandel, der sich auf hochwertige Trockennahrung konzentriert und dem Lebensmitteleinzelhandel, der seinen Schwerpunkt traditionell bei Feuchtnahrung sieht, bringt Ersterem derzeit gute Zuwachsraten à als Beispiel sei hier zum Beispiel die stark expandierende Fachhandelskette Fressnapf genannt.
Die Rolle von Royal Canin
Royal Canin ist mit der ständigen Weiterentwicklung und einem enormen wissenschaftlichen Aufwand Trendsetter im Hundenahrungsmarkt. Die Spezialisierung des Sortiments bedingt auch eine entsprechende Distributionsstrategie. Royal Canins Produkte werden daher über den Fachhandel, die Tierärzte und Tierkliniken sowie an die „Profis“ (Züchter, Hundesportler, Diensthundeführer) verkauft.
Der beeindruckende Geschäftserfolg von Royal Canin in Österreich ist ein Zeichen für die funktionierende Symbiose von Wissen um das Tier und dem Respekt vor dem Tier sowie wirtschaftlicher Strategie und Konsequenz. Anfang 2002 als Ein-Mann-Firma gegründet, setzt Royal Canin Österreich GmbH Ende 2006 mit 30 Personen und ungebrochenem Wachstumswillen über 10 Millionen Euro um.
Die österreichische Tochter gehört zu 100% dem französischen Stammhaus Royal Canin S.A. in Südfrankreich (3088 Mitarbeiter per Ende Oktober 2006) mit weltweit 9 Fabriken.