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Wieselburg: Veronikas Bericht

erstellt von Birgit Primig zuletzt verändert: 21.11.2008 12:10

Am 12. und 13. April fanden im Rahmen der IHA Wieselburg wieder zwei Junior-Handlings statt. Am Samstag gerichtet von Frau Zanghellini, am Sonntag von Frau Doppelreiter. Obwohl an beiden Tagen nur wenige Teilnehmer antraten, machten es sich die Richterinnen nicht leicht. Selbst in der Vorentscheidung wurden Figuren mit durchaus hohem Niveau gefordert.

Wieselburg: Veronikas Bericht

Showsiegerin Veronika Kubasta

Nach der üblichen Präsentation im Stand und der Gebisskontrolle bat uns Frau Zangehllin in der Vorentscheidung, für sie ein „L“ zu laufen. Anschließend mussten wir in der Gruppe einige Runden laufen. Wichtig dabei: Abstand halten und Tempo an die Gruppe anpassen! Nachdem wir ein weiteres Mal unsere Hunde aufgebaut hatten, musste jeder eine Gerade über die Querseite des Rings machen. Anschließend wurden die Starter für das Finale bekannt gegeben. Außergewöhnlich: von fünf Handlern führten vier einen Cocker Spaniel vor! Im Finale forderte die Richterin uns dann auf, ein „T“ zu laufen. Nachdem wir dann noch einmal eine große Runde, Frau Zanghellini änderte dabei ihre Position nach Außen, gelaufen waren, wurde die Platzierung bekannt gegeben. Ich erreichte dabei mit meinem West Highland White Terrier den ersten Platz! Die erste Altersgruppe hatte Maximilian Mayr mit seinem Afghanen für sich entscheiden können. Herzlichen Glückwunsch! Im Finale um den Tagessieg forderte die Richterin dann noch einmal alles: die Acht! Da dabei natürlich sehr viele Wendungen auszuführen sind, war ich vielleicht mit meinem kleinen Terrier gegenüber einem großen Windhund im Vorteil: Ich konnte auch das Tagesfinale für mich entscheiden.

Auch am Sonntag machte es uns Frau Doppelreiter nicht einfach: in der Vorentscheidung forderte sie von uns ein Dreieck, wobei sie penibel auf die exakten Ecken achtete. Auch hinsichtlich der Gebisskontrolle war die Richterin nicht ganz zufrieden. Nachher teilte sie uns allerdings in einem Feedback mit, was wir noch hätten verbessern können: natürlich eine gewaltige Chance für das Finale! In meiner Altersklasse wurden durchwegs kleine Hunde gezeigt, am größten der Zwergschnauzer, am kleinsten der Chihuahua. Auch im Finale forderte Frau Doppelreiter wieder ein Dreieck: diesmal gaben wir uns alle mehr Mühe mit den Ecken! Anschließend wurde aber noch eine zweite Figur gefordert, eine Gerade. Danach platzierte die Richterin Platz 5 bis 3. Domenica Suster und ich kämpften noch um den ersten Platz. Die Richterin ließ uns zunächst die Hunde tauschen und dann einzeln ein „L“ laufen – nicht ganz einfach mit völlig fremdem Hund an der Leine! Die Entscheidung fiel dann in einer Parallelfigur, nämlich der Gerade. Hier konnte ich überzeugen und machte wieder den Gruppensieg. Im Tagesfinale lief ich gegen den sehr routinierten Handler Benjamin Hochhold, der seine Altersklasse gewonnen hatte. Frau Doppelreiter ließ und noch jeden ein „T“ laufen, dann stand die Entscheidung fest: ich konnte wieder das Tagesfinale gewinnen!

Ich möchte mich ganz herzlich bei den beiden Richterinnen bedanken, die die Bewerbe an beiden Tagen fair gerichtet haben und uns durch ihr Feedback die Möglichkeit gegeben haben, uns auch in zukünftigen Bewerben zu verbessern!

Veronika Kubasta

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