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Eurodog 2008: Wir waren dabei!

erstellt von Birgit Primig zuletzt verändert: 21.11.2008 12:19

Von 3. bis 5. Oktober fand heuer die Eurodog in Budapest statt. Eine Ausstellung, bei der auch Junior Handling ganz groß geschrieben wurde: Mehr als 70 Teilnehmer aus ganz Europa kämpften jeden Tag um den Einzug ins Finale.

Eurodog 2008: Wir waren dabei!

Max im Semifinale

Österreich war mit fünf JuniorhandlerInnenn vertreten: Isabella Göschl und Maximilian Mayr in der Alterklasse 1 und Patrick Dodan, Natascha Hochhold und Veronika Kubasta in der Altersklasse 2. Maximilian, Patrick und Veronika schafften es jeweils unter die Top 10 ihrer Alterklasse, Veronika konnte sich einmal für das Finale qualifizieren.

 

An allen drei Tagen der Schau fand am Vormittag das Vorrichten statt. Nach der Reihe kamen alle Junioren einzeln in den Ring – gefordert wurden dann eine Runde laufen mit Wechsel nach außen, die Gebisskontrolle sowie eine Bewegungsfigur, meistens ein Dreieck oder ein „T“. Leider war der Ring nicht unbedingt optimal zum Junior Handling, er war rechteckig und so waren zum Beispiel die Schenkel des „T’s“ dementsprechend kurz. Lobend zu erwähnen ist dafür die Kompetenz der Richterinnen: an allen drei Tagen waren die Entscheidungen fair und nachvollziehbar.

Um 13:00 Uhr trafen sich dann alle Teilnehmer noch einmal beim Ring zur Entscheidung: diesmal wurde, getrennt nach Altersgruppen, gemeinsam eingelaufen und anschließend in der Gruppe präsentiert. Danach traf die Richterin auch schon die erste Entscheidung und aus den ehemals 50 Kandidaten wurden binnen weniger Minuten nur noch 20. Weiter ging die Auswahl dann nach dem K.O.-Prinzip: jeweils zwei Junioren mit oft relativ unterschiedlich großen Hunden mussten eine parallele Gerade laufen, einer blieb, einer ging. Auffallend war, dass sehr viele Handler von großen Hunden ihr Tempo nicht auf den Partner abstimmten. Danach standen für die Richterin bereits die vier Finalisten fest.

 

Der Finalbewerb fand dann in einem großen Ehrenring statt, verfolgt von mehreren hundert Zuschauern. Nach dem Einlauf forderte die Richterin dann, wie im Vorrichten, ein „T“ oder ein Dreieck, dann wurde schon platziert. Die beiden ersten aus Alterklasse 1 und 2 traten dann im Tagesfinale gegeneinander an. Hierbei wurden dann noch die Hunde getauscht und noch einmal eine Figur gelaufen. Dann stand auch schon der Tagessieger fest, der dann am Sonntag im Länderfinale mit den Nationalvertretungen um den Titel „Europameister“ laufen durfte.

 



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